Kissen





Aus gesundheitlichen Gründen ist ein Kopfkissen unverzichtbar. Denn es verhindert eine schmerzhafte Dehnung der Hals- und Nackenmuskulatur. Vor allem bei Seitenschläfern sorgt es dafür, dass die Halswirbelsäule nicht abknickt und vermeidet somit Verspannungen und Kopfschmerzen.


Je nach Schlafgewohnheiten sollten unterschiedliche Kopfkissen ausgewählt werden:

Es gibt unterschiedliche Formen für Bauch-, Seiten- und Rückenschläfer.

Bei Nackenproblemen helfen spezielle Nackenstützkissen.

Zusätzlichen Komfort bieten Nackenrollen und Kuschelkissen.


Die gebräuchlichsten Füllmaterialien für Kissen:

Eine Füllung aus Federn/Daunen ist besonders kuschelig und für den Schläfer sehr gut formbar. Weitere Vorteile sind eine gute Feuchtigkeitsregulierung und Wärmerückhaltung sowie eine hohe Spannkraft und Elastizität. Außerdem sind Federn/Daunen waschbar.

Eine Faserfüllung ist ebenfalls kuschelig und gut formbar. Solche Kissen lassen sich leicht aufschütteln und hervorragend in der Waschmaschine waschen.

Latex zeichnet sich durch eine hohe Spannkraft und Elastizität aus und ist in verschiedenen Härtegraden erhältlich. Es wird vorwiegend für Nackenstützkissen eingesetzt. Der Bezug dieser Kissen ist häufig abnehmbar und waschbar.


Das Kissen ist das meist beanspruchte Teil eines Bettes. Es wird ständig belastet und muss deshalb in kürzeren Intervallen ausgetauscht werden als z.B. die Zudecke. Bei einer Feder/Daunen- oder Faserfüllung empfiehlt sich eine Reinigung bzw. ein Neukauf nach zwei Jahren, bei Latexkissen ein Austausch nach fünf Jahren.